Der Name Weinhofmeisterei ist über 700 Jahre alt und die Zukunft für uns.

Das denkmalgeschützte Gebäude unseres Weinguts wurde als Weingartenhofmeisterei des Stiftes St. Florian gegen Ende des 13. Jahrhunderts errichtet, wobei das derzeitige Erscheinungsbild von einigen Umbauten im Barock geprägt ist. Das oberösterreichische Stift St. Florian wirkte über 800 Jahre in der Wachau und prägte nicht nur dieses Haus. Rund um die Wachauer Ur-Kirche St. Michael wurden die Pfarrkirchen Weißenkirchen und Wösendorf, sowie einige weitere Gebäude durch das Stift geleitet bzw. errichtet.

Eine Urkunde von Leuthold I. von Kuenring aus dem Jahr 1302 weist den St. Florianer Lesehof bereits mit mehreren Weingärten in der Umgebung von Wösendorf aus. Einige der besten Rieden wie Kollmütz, Marienfeld, Kirchweg oder Kollmitz gehörten schon damals zur Weingartenhofmeisterei. Mehrere Umbauten machten das Gebäude zu einem baugeschichtlich interessanten Objekt. Aus der Renaissance um das Jahr 1615 stammen die heute noch vorhandenen Fenster und die Eingangstüre an der Nordseite. Im Barock erfolgten größere Umbauten im Inneren von 1734 bis 1736. Aus dieser Zeit stammen die schönen Gewölbe in den Räumen des ersten Stockes sowie das Florianer Wappen über dem Eingangstor. In Josefinischer Zeit um 1780 wurden die oppulenten Stuckdecken, Wandmalereien und Prunktüren angebracht. 1953 wurde der Lesehof durch die Winzergenossenschaft „Wachau“ von Rosa Jamek erworben, um eine Pressstelle für die Gemeinden Wösendorf und Joching zu errichten.

Im Jahr 2013 erwarb unsere Familie schließlich das Gebäude, das zuvor als "Restaurant Florianihof“ betrieben wurde. Nach behutsamer Renovierung wurde das Gebäude im Sommer 2014 wiedereröffnet. Es ist das neue Stammhaus der Weinhofmeisterei und der Hofmeisterei Hirtzberger.